Plakat 2016

Speisekarte 2016 A4_1Weitere Infos gibt es unter Verein – Sportfest 2016.

Rouven Lang verabschiedet sich mit Meistertitel

FV Fortuna Kirchfeld – Spfr. Forchheim 1:0 (0:0 )

Mayer kam, köpfte und katapultierte Fortuna in die Landesliga

 

Auf einen ausführlichen Spielbericht kann an dieser Stelle verzichtet werden, zu wichtig waren die erwähnenswerten Sachverhalte rund um dieses Spiel und dessen Ausgang.

Zunächst wurde es emotional. Vor Spielbeginn des letzten Heimspiels der Saison verabschiedete unser 1. Vorsitzender Jürgen Weber gemeinsam mit dem sportlichen Leiter André Lang drei Spieler, die den Verein verlassen. Tom Kaufmann (FC Eggenstein), Tim Paluschka (FV Leopoldshafen) und Marcel Durand (FC Germania Neureut) erhielten neben der Versicherung, jederzeit im FV Fortuna Kirchfeld einen Ansprechpartner zu haben, jeweils einen Gutschein für das Clubhausrestaurant um dieses Ansinnen zu unterstreichen. Schließlich wurde auch Trainer Rouven Lang vor den eigenen Fans verabschiedet, der sich frühzeitig entschlossen hatte, nach der Saison aufzuhören. Weber unterstrich die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mannschaft unter Trainer Lang, der insgesamt sieben Jahre zunächst die 2. Mannschaft und schließlich die 1. Mannschaft trainierte. Von einem Abstiegskandidaten über die Plätze drei und zwei schließlich auf Tabellenplatz eins vor dem Spiel und Weber gab der Hoffnung Ausdruck, dass dies auch nach Schlusspfiff Bestand haben sollte.

Während dieses Spiels war Fortuna stets tonangebend, ohne allerdings zwingende Torchancen zu erarbeiten. Rund um das Spielfeld war man ständig über Liveticker über das Zwischenergebnis in Auerbach informiert. So entwickelte sich eine Dramatik, die kaum mehr auszuhalten war, je näher das Spielende rückte. Deswegen kurz zur Ausgangslage. Erzielte Fortuna ein besseres Ergebnis als Auerbach, war die Meisterschaft entschieden. Bei gleichem Ergebnis durfte man einen drei Punktevorsprung zum letzten Saisonspiel beim Ortsderby beim FC Neureut mitnehmen. Sollte Auerbach das bessere Ergebnis erzielen, müsste man in Neureut am letzten Spieltag wohl gewinnen. Erstmals frohe Kunde über den Liveticker – SC Wettersbach führt zur Halbzeit 2:0 in Auerbach, in Kirchfeld allerdings wollte der Ball nicht über die Torlinie. Jedem war klar, dass Auerbach die Qualität hat, zurückzuschlagen und so kam es auch. 1:2, 2:2 – man musste den Siegtreffer befürchten und Fortuna quälte sich weiter gegen sportlich einwandfreie Forchheimer. Wir brauchen das verdammte Tor, so der Tenor um die aufopferungsvoll kämpfende Fortunaelf. Alleine, es wollte nicht fallen. Wenigstens eine erlösende Nachricht – Schluss in Auerbach, 2:2. Jetzt nur keines fangen, um den Vorsprung wenigstens mitzunehmen. Da wäre es doch tatsächlich fast passiert. Burkart setzte in den Kirchfelder Angriffsfußball bei einem Konter den Ball an die Latte (87.). Mund abwischen, weiter immer weiter. Vier Minuten Nachspielzeit. Fuchs fasste sich in dieser Spielphase ein ums andere Mal ein Herz und den Ball und setzte seine unwiderstehlichen Dribblings an. Dreimal Foul, dreimal Freistoß aus aussichtsreicher Position. Die Nachspielzeit ist ziemlich abgelaufen, ein letzter Freistoß noch von der rechten Seite. Der wird noch ausgeführt, von Fuchs selbst. Der Ball fliegt in den Strafraum und irgendwie war einer zur Stelle, der bisher nicht als Kopfballungeheuer aufgefallen war. Kurz zuvor eingewechselt, nutzte Sascha Mayer die Gunst der Stunde, rammte das Leder mit dem Kopf ins lange Eck und durfte sich fortan Mitarbeiter des Tages nennen. Das Spiel wurde erst gar nicht mehr angepfiffen. Eine rekordverdächtige Höhe erreichte die Spielertraube, die sich nach und nach über dem Torschützen aufbaute. Unbeschreiblich der Jubel auch beim Anhang. Erstmals in der Fortunageschichte in die Landesliga aufgestiegen – es brachen alle Dämme. Einen guten Riecher das Spiel zu besuchen hatte Staffelleiter Wolfgang Keßler, der persönlich den Meisterwimpel überreichte und zur Meisterschaft gratulierte. Da zur vorgerückten Stunde ein Regenwetter aufzog wurde das aufgebaute Sportfestzelt einem ersten Stresstest unterzogen, der glänzend bestanden wurde. Die richtige, besser gesagt die offizielle Feier findet dann am kommenden Sonntag nach dem Spiel anlässlich des Sportfest statt. Rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze, es dürfte ein Großkampftag angesagt sein.

 

Fortuna: Vier, Kaufmann, Clussmann, Paluschka (60. Ködel), Fuchs, Früh, Lenhard, Geier, Jaizay, Chiarella (73. Mayer), Werner

FV Fortuna II – Spfr. Forchheim III 1:1 (1:0)

Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr, trotzdem war die Partie insgesamt recht ansehnlich. Kirchfeld hatte eigentlich soweit alles im Griff und durch das Tor von Pisacreta nach Durands Vorarbeit (11.) auch das entsprechende Ergebnis im Rücken. Trotzdem wollte der erhoffte Heimdreier nicht eingefahren werden. Mit dem einzigen, allerdings sehenswerten, Gegenangriff der Gäste erzielte Koller den Ausgleich (65.). Der vermeintliche Ausgleichstreffer durch einen Kopfball von Büttner fand keine Anerkennung. Der gut leitende Schiedsrichter Geggus hatte eine allerdings zweifelhafte Abseitsstellung erkannt (89.).

 Fortuna: Wolf, Reiter, St. Bürck, Durand, Schwartz,Büttner, Beni, Svitlica, Lang, Pisacreta, Kretschmer; Eingewechselt: Ciobu, Saka, Fuller; Kader: Leibold, Roßwag

SVK-Beiertheim – FV Fortuna Kirchfeld 0:2 (0:0 )
Harte „Pflichtaufgabe“ souverän gemeistert

Fortuna Kirchfeld war gut auf die Aufgabe eingestellt, die sie beim SVK Beiertheim erwartete. Die Gastgeber setzten voll auf Defensive und versuchten von der ersten Minute an mit Zeitspiel und zahlreichen Fouls den Spielfluss der Gäste zu unterbinden. Nicht immer wurde dabei vom Schiedsrichter die entsprechende Konsequenz gezogen, sehr zum Leidwesen der Gästespieler. Die ließen sich aber den Schneid nicht abkaufen und spielten aus einer sicheren Abwehr heraus Angriff um Angriff auf das Beiertheimer Tor. Beiertheim vor dem Kirchfelder Tor fand praktisch über die gesamte Spielzeit nicht statt. Trotzdem war ein torloses Remis das Pausenergebnis, nachdem Lenhards Freistoß aus 18 m nur die Mauer traf (8.), Paluschkas Heber nachdem er einen Rückpass erlaufen hatte ein paar Zentimeter zu kurz geriet (25.), Lenhard nach Zuspiel Paluschkas am Torwart scheiterte (27.), ebenso wie Clussmann nach starkem Sololauf (31.).

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, dann aber auch mit dem entsprechenden Resultat. Zunächst scheiterte noch Jaizay, der nach einem Freistoß von Kaufmann knapp vorbei köpfte (47.). Endlich, in der 58. Minute, das erlösende Tor. Clussmann steckte im richtigen Moment durch zu Lenhard, der setzte sich vehement gegen seinen Gegenspieler durch und traf punktgenau zum 1:0 für die Gäste. Nur drei Minuten später wurde Jaizays Kopfball von der Linie gekratzt, nachdem der Torwart schon geschlagen war. Mayer traf mit einem Freistoß nur die Latte (65.) und Clussmann scheiterte mit einem 16 m Schuss erneut an Torwart Naumann (67.). Dass man neben seinen Torriecherqualitäten auch die Schnelligkeit von Lenhard nicht unterschätzen darf, mussten die Verteidiger der SVK kurz vor Spielschluss erfahren. Kirchfelds Goalgetter sprintete in einen Querpass vor dem Strafraum, spitzelte den Ball am letzten Verteidiger vorbei und vollendete sein Kunstwerk mit einem Schuss am herauseilenden Torhüter vorbei aus 15 m genau in den Winkel (87.). Kann man so machen! Damit hat er der Fortuna alle Wege für die angestrebte Meisterschaft geöffnet und sich selbst die Eroberung der Führung in der Torjägerliste der Kreisliga.

Fortuna: Vier, Kaufmann, Mayer (86. Ciobu), Clussmann (73. Ködel), Paluschka (82. Nagel), Fuchs, Früh, Lenhard, Geier, Jaizay, Ciarella
Weiter im Kader: Buchleither(ETW), Tesanovic, Pisacreta

SVK-Beiertheim II – FV Fortuna II 3:3 (1:2)

Die Gastgeber legten ein hohes Anfangstempo vor und überraschten damit wohl die Fortunen etwas. Nachdem Häuser am leeren Kirchfelder Tor vorbeischoss (6.), machte es sein Mannschaftkamerad Zahnleiter nur eine Minute später besser. Er traf per Freistoß aus 16 m zur 1:0 Führung (7.). Danach entdeckten die Fortunen das Spiel auch für sich und bekamen die Partie immer besser in den Griff. Zielte Svitlica nach einem schönen Spielzug beim Abschluss noch etwas zu hoch (9.), gelang in der 17. Minute der sehenswerte Ausgleich. Pisacreta wurde auf der linken Seite eingesetzt und flankte herrlich nach innen, wo Büttner der perfekte Kopfball gegen die Laufrichtung des Keepers gelang. Lang (22.) und Büttner (29.) verpassten knapp die Führung, die unter Mithilfe der SV Abwehr schließlich doch gelang. Beggar nahm drei Meter vor dem Tor einen Rückpass auf, was einen indirekten Freistoß nach sich zog. Das war eine Angelegenheit der Bürck Brüder. Spielertrainer Michael legte kurz auf für Stefan der die Lücke in der Mauer fand und mit seinem ersten Saisontor die Kirchfelder Führung und gleichzeitig den Pausenstand erzielte (31.). Nach der Pause erzielte Lang nach einer Kopfballverlängerung von Büttner sehr schön das 3:1 für seine Farben (55.). Und damit nach Spielverlauf die vermeintliche Vorentscheidung. Beiertheim steckte aber nie auf und landete durch den eingewechselten Özkul (73.) und Meier (75.) innerhalb kurzer Zeit einen Doppelschlag und retteten ihrer Mannschaft einen Punkt.

Fortuna: Ciobu, Leibold, Bürck St., Durand, Bürck M., Büttner, Svitlica, Kästel, Lang, Pisacreta, Kretschmer – Eingewechselt: Reiter, Roßwag
– Im Kader: Schwartz, Fuller

Aktuell
... lade Modul ...
Partner

Highslide for Wordpress Plugin