Hallo Fortunafreunde,
am kommenden Samstag beginnt um 9:00 Uhr die Pflege der Plätze.
Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten!
Bitte bringt Schaufeln und Rechen mit!
Bitte beschriftet Euer Werkzeug, damit es keine Unstimmigkeiten gibt!
Die Verwaltung
Überraschend stark stemmte sich der Tabellenvorletzte den Fortunen entgegen, die es den Gastgebern aber stellenweise auch leicht machten. Zwar fiel bereits in der 8.Min das 0:1, Werner Jakob hatte Freddy Reis mit einem Pass bedient, doch weitere Szenen gab es auf Seiten Kirchfeld nicht zu berichten. Lediglich ein Freistoß von Freddy Reis in der 30.Min, welchen er an die Latte setzte, wäre noch zu erwähnen. In der 18.Min hielt Torwart-Oldie Steffen Schmitt, nach einem kapitalen Fehler seiner Hintermannschaft, seine Farben im Spiel, als er in souveräner Manier gegen den frei vor ihm auftauchenden Stürmer klären konnte. Fehlpässe auf beiden Seiten prägten die erste Hälfte. Auch in Halbzeit zwei plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Erst mit der Einwechslung von Dominik Roßwag in der 63.Min wurde das Angriffsspiel der Fortunen neu belebt. Er gab sofort Vollgas und wurde in der 67.Min mit der 0:2 Führung belohnt. Zuvor hatte ihn Conny Wilser mit einer Flanke mustergültig bedient. Pech für Dominik kurz darauf, als ihm ein weiterer Treffer aberkannt wurde, obwohl eigentlich regelkonform. Jetzt war der Hallowach-Effekt da und Andre Lang erhöhte in der 85.Min, mit einem sehenswerten Treffer aus 25 Metern in den Winkel, auf 0:3. Dennis Weber scheiterte in der Schlussminute mit einem Schuss aus der Drehung am gut aufgelegten West-Torhüter Röckl.
Fortuna: Schmitt, Neumann (63.Roßwag), Wilser, Kästel (46.Bürck), Leibold (50.Schmidt), Eyoum, Weber, Jakob, Lang, Reis, Prinz
Entscheidender Schritt zum Klassenerhalt
Mühsam wurstelte sich der FV Fortuna in einem nervösen Spiel zum faktischen Klassenerhalt. Bei drei ausstehenden Spielen hat die Lang Elf neun Punkte und 14 Tore Vorsprung vor dem dritten Abstiegsplatz und ist somit nach menschlichem Ermessen vorzeitig gerettet. Allerdings gestaltete sich die Partie gegen das Schlusslicht recht zäh. Kirchfeld gelang es nicht, auf den TSV entscheidenden Druck aufzubauen und es dauerte bis zur 17. Minute, bis Durand einen ersten zaghaften Schuss auf das Gästetor abgab. Besser machte es der TSV, der bei seinem ersten Angriff einen Freistoß aus 17 m durch Rubel zur 1:0 Führung versenkte (20.). Chancen auf Seiten der Fortuna waren Mangelware und jedenfalls nicht zwingend (Ehrmann 28. und Hauri 35.). Dagegen hätte Rubel fast zum zweiten Mal genetzt, doch sein Kopfball strich knapp über die Latte (36.). In der 38. Minute verletzte sich Krauth ohne Einwirkung des Gegners und musste Hötzel Platz machen. Der schaltete sich wenig später in einen Kirchfelder Angriff ein. Früh schlug einen langen Ball vor das Tor, Ben M’Bark legte ab und Hötzel traf zum Ausgleich (42.). Nur zwei Minuten später nahm Durand bei einem Konter den Ball auf, schlug das Spielgerät auf die linke Seite zu Ben M’Bark der allerdings knapp neben das Tor zielte. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit doch noch der Führungstreffer. Hauri trat einen Freistoß aus über 40 m in den Strafraum. Viele Spieler beider Mannschaften waren sich sicher, dass irgend jemand gleich den Ball hat. Dem war aber nicht so und so setzte das Leder einmal auf und sprang ebenso unberührt wie ungehindert über die Linie.
Kurz nach Wiederbeginn verletzte sich Früh ebenfalls ohne gegnerische Einwirkung und musste durch Crocoll ersetzt werden. Auch diese erzwungene Auswechslung sollte Folgen haben, dazu später. Fortuna konnte nun das Heft immer mehr in die Hand nehmen und die Chancen häuften sich. Allerdings verzeichneten die Gäste ebenso einen Lattentreffer (60.), wie zuvor Kropf (58.) auf Kirchfelder Seite. Schließlich die Erlösung für Fortuna, als Ehrmann alleine auf Schöllbronns Keeper Weinbrecht zusteuerte und das 3:1 erzielte (62.). Kurios die Entstehung des vierten Treffers. Auf der linken Seite wähnte ein Gästespieler den Ball im Seitenaus, was offensichtlich nicht der Fall war. Hauri reagierte am schnellsten, schnappte sich den Ball und schlug ihn vor das gegnerische Tor, wo er mit Ben M’Bark einen dankbaren Vollstrecker fand (73.). Danach kam der zuvor eingewechselte Crocoll ins Spiel. In der 85. Minute guckte er sich seinen eigenen Torwart aus, der an der Strafraumgrenze stand und ließ diesem bei seinem Rückpass aus 35 m keine Abwehrchance. Das dafür vorgesehen „Rähmchen“ wurde von Crocoll unmittelbar nach Spielschluss anstandslos besorgt. Das war auch der Schlusspunkt in einem Spiel, das nie wirklich richtig gut war, aber für Fortuna den wichtigen „Dreier“ brachte.
Fortuna: Klein, Kropf, Krauth (38. Hötzel), Hauri, Sroka (67. Camarda), Nagel, Durand, Ehrmann, Jahn, Ben M’Bark, Früh (68. Crocoll)
Ehe sich Fortuna versah, lagen sie im Rückstand. Nach drei Fehlpässen in Folge im eigenen Strafraum schnappte sich Gästespieler Neumann den Ball und erzielte das 1:0 für den TSV (3.). Aber weder dieser Treffer noch der Ausgleich durch Rückkehrer Eyoum per Strafstoß (5.) weckte die Fortuna wirklich auf. Auch als Weber zunächst einen Strafstoß versagt bekommen hatte und er nur eine Minute später mit einer feinen Einzelleistung das 2:1 erzielte (18.) wollte das Kirchfelder Spiel nicht richtig in Gang kommen. Mutter gelang nämlich der neuerliche Ausgleich (25.). Wiederum nur zwei Minuten danach erzielte Boateng nach einer Einzelleistung die 3:2 Führung. In der zweiten Hälfte lief es zwar besser, denn zumindest die Chancen wurden verwertet, aber eine gute Partie wurde es trotzdem nicht. Reis, 48. nach Vorarbeit von Weber, Roßwag (!), nach Vorarbeit von Leibold (75.) und Villacampa (80.) nach Vorarbeit von Lang schraubten das Ergebnis schließlich auf ein ungefährdetes 6:2.
Fortuna: Balzer, Jakob (52. Prinz), Wilser, Kästel, Neumann, Boateng (38. Lang), Reis (55. Roßwag), Leibold, Weber, Villacampa, Eyoum





